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The One Ring - Laughter of Dragons €20,61
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The One Ring - Laughter of Dragons
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The One Ring - Laughter of Dragons
Publisher: Cubicle 7 Entertainment Ltd.
by Roger L. [Featured Reviewer]
Date Added: 05/13/2019 05:10:57

https://www.teilzeithelden.de/2019/05/06/rezension-the-one-ring-the-laughter-of-dragons-wider-der-zwietracht

Seit dem Tod des mächtigen Drachen Smaug gibt es ein starkes Bündnis zwischen den Königreichen Erebor und Dale. Dem Feind ist die Stärke der Freien Völker im Norden der Wilderlands ein Dorn im Auge. Deshalb schickt er einen seiner mächtigsten Diener, um Menschen und Zwerge in bitteren Zwist zu stürzen.

Zu den Quellenbücher des Mittelerde-Rollenspiels The One Ring bringt der Verlag Cubicle 7 in der Regel auch einen Abenteuerband heraus. The Laughter of Dragons baut auf Erebor auf, dem Ban dum das namensgebende Zwergenreich und das Königreich Dale (dt. Thal) am Fuße des Berges. Beide Reiche arbeiten eigentlich eng zusammen und sind sich in Freundschaft verbunden, doch der Feind fühlt sich von dieser Eintracht bedroht. Er schickt einen mächtigen Diener, um einen Keil zwischen beide zu treiben. Was dieser plant und was die Gefährten dagegen unternehmen können, das versprechen Klappentext und Einleitung zu zeigen.

Inhalt Zu Beginn steht eine Einleitung, in der die Abenteuer kurz vorgestellt werden. Diese können alleinstehend gespielt werden, sollen aber verbunden eine längere Handlung über die Pläne Feindes ergeben, quasi eine kurze Kampagne. Anders als beispielsweise Oaths of the Riddermark, dem Abenteuerband zu Rohan, haben die Abenteuer hier eine leichte Anknüpfung an eine andere Kampagne, The Darkening of Mirkwood, was aber nur Aufhänger ist. Es wird hauptsächlich bei der zeitlichen Einordnung berücksichtigt. Weitere Kenntnis der Kampagne ist daher nicht nötig.

An sich schön ist, dass ein paar wichtige NSC schon zu Beginn gelistet und erklärt werden. Das erleichtert die Einordnung, auch wenn es gut gewesen wäre, ebenso mit Seitenzahlen auf die passenden Stellen zu verweisen.

Die Abenteuer Ab hier folgen Spoiler, an zwei Stellen auch zu Tales from Wilderland und The Darkening of Mirkwood, weshalb nur potenzielle Spielleiter*innen diesen Teil lesen sollten.

Belanglos und unlogisch

The Silver Needle Während sie in The Silver Needle auf die Öffnung der Stadttore von Dale warten, werden die Gefährten Zeuge eines scheiternden Überfalls auf die alte Schneiderin Kelda. Schnell hören sie Gerüchte, dass der Räuberhauptmann Longo dahinterstecken soll. Der Hobbit Clovis weist ihnen die Richtung zu Longos Lager, doch das stellt sich als Hinterhalt heraus. Bei einem Überfall des Orks Radbal erfahren die Gefährten zufällig, dass Longo ein Hobbit ist… nämlich Clovis! Der hat mittlerweile Kelda eine magische Nähnadel stehlen lassen, die der Nazgûl Morlach, verdeckter Strippenzieher des Feindes, haben möchte. Die Gefährten haben gerade noch die Gelegenheit, Kelda vor einem Brandanschlag zu retten. Nun müssen sie Longo finden, der seinerseits von einer verfluchten Schwertscheide kontrolliert wird, und der Gerechtigkeit zuzuführen.

Dieses Abenteuer ist leider nicht gut geschrieben. Nicht nur, dass die Handlung irgendwie belanglos wirkt, vieles von dem, was passiert bzw. passieren soll, ist logisch nicht nachvollziehbar: Warum scheitert eigentlich der erste Überfall auf Kelda? Warum schickt Clovis/Longo die Gefährten überhaupt los, statt ihnen einfach konsequent aus dem Weg zu gehen? Warum fühlt sich der Ork Radbal von Longo betrogen? Er wusste doch schließlich, dass die Gefährten kommen! Generell ist die Aufdeckung der Identität sehr künstlich und erzwungen. Warum wird Keldas Haus erst angezündet, nachdem die Gefährten wieder in Dale sind, und nicht schon in der Nacht des Einbruchs? Auch fallen ein paar Ungenauigkeiten auf. Gerade wenn es darum geht, was wo liegt und wie lange Dinge dauern. Sehr negativ fällt die Begegnung mit dem Charakter Lord Hakon gegen Ende auf, der ebenfalls ein wiederkehrender Feind werden soll, hier aber mehr schlecht als recht eingeführt wird. Die Begegnung mit ihm widerspricht einfach vielen Regeln des guten Spielleitens. Longos verfluchte Schwertscheide ist des Weiteren derart übermächtig, dass er kaum überwunden werden kann.

Am schlimmsten ist aber, dass an keiner Stelle klar wird, was der Nazgûl eigentlich mit dieser Nähnadel will. Es bleibt nämlich letztlich eine Nähnadel!

Solider Investigativteil

Of Hammers and Anvils Auf ihrem Weg nach Dale finden die Gefährten den Zwerg Balin verletzt in einer Schlucht. Von ihm erfahren sie, dass er von Menschen überfallen wurde. Die Angreifer haben die Gefährten nur Momente vorher auf dem Fluss vorbeisegeln sehen. An nächsten Tag geht in Dale die Nachricht herum, dass Balin ermordet wurde, doch das stellt sich als Finte heraus, um seinen Feinden zu entkommen. Balin ist einer Verschwörung auf der Spur, die sich gegen Erebor richtet, und bittet die Gefährten um Hilfe bei der Aufklärung. Einige Untersuchungen ergeben, dass der verbitterte Zwergenschmied Niping im Hintergrund die Strippen zieht, um die Zwergengesellschaft nach seinen Vorstellungen zu formen. Bald schon werden die Gefährten von Lord Gunvar, einem von Nipings menschlichen Strohmännern, eingeladen, sich der Verschwörung und einer Sabotageaktion im Erebor anzuschließen. Wie sie jetzt handeln bestimmt, ob es in den Tiefen des Lonely Mountain zur Konfrontation kommt.

Ganz zu Beginn des Abenteuers steht ein klassischer Anfängerfehler: Der Fortgang wird von einem einzigen Würfelwurf abhängig gemacht! Nicht so toll. Später wird dafür oft nicht genannt, was für Würfe für offensichtliche Probleme notwendig sind.

Der Investigativteil ist durchaus solide, endet aber sehr gelenkt durch die Einladung von Lord Gunvar. Der verhält sich teils unlogisch. Denn wenn er sich wie beschrieben gut über die Gefährten informiert hat, sollte er eigentlich nicht so offen sein Blatt zeigen. Generell ist die Begegnung mit ihm etwas verwirrend beschrieben. Wieder kommt Lord Hakon vor, diesmal so verdeckt, dass man ihm nicht auf die Schliche kommen kann.

Insgesamt ist dieses Abenteuer von vielen handwerklichen Fehlern durchsetzt. Die Story um die Verschwörung hätte hier gut in Gang kommen können, wenn man verstehen würde, was eigentlich speziell mit dieser Aktion bezweckt werden sollte. Der Plan ist ein sehr offensichtliches Manöver und schadet den menschlichen Verschwörern eigentlich nur. Der Zwerg Niping taucht übrigens nie auf und man erfährt nirgendwo, was aus ihm geworden ist.

To Dungeons Deep In To Dungeons Deep beauftragt Lord Jofur die Gefährten, den zwergischen Gelehrten Domi zu finden. Dieser gab an, möglicherweise das vergessene Mausoleum des ältesten Sohns von Girion, den letzten König des alten Dale, gefunden zu haben. Zu einem geplanten Treffen mit König Bard ist er nie erschienen. Auch die Zwerge von Erebor wissen von diesem Mausoleum, und es kündigt sich jetzt schon an, dass es Streit um die Schätze dort geben wird. Nach einer anstrengenden Suche finden die Gefährten den alten Zwerg bei einer Gruppe Söldner und Orks, die ihn und seine Begleiter gezwungen haben, das Mausoleum freizulegen. Nach seiner Befreiung können sich die Gefährten davon überzeugen, dass die Gerüchte über die Schätze wahr und nicht übertrieben sind. Auf dem Rückweg werden sie in ein Lager der Bardinger und Zwerge geführt und müssen sich dort in den Streit darüber einmischen, wem die Fundstücke zustehen.

Dieses Abenteuer hat eine solide Handlung, die gut ausgearbeitet wurde. Erstmals ist hier wirklich verständlich, was aus welchem Grund vor sich geht, und der Plan des Feindes ist spürbar. Lord Hakon, der Diener Morlachs unter den Bardingern, kommt hier auch erstmal gut zur Geltung, ohne ihn zu enttarnen. In den vorangegangenen Abenteuern war seine Beteiligung eher mäßig eingefügt. Einziges Manko ist, dass nicht wirklich auf die Möglichkeit eingegangen wurde, Hinweise auf die Feinde im Hintergrund zu erlangen. Sowohl die Söldner als auch ein spektakulärer Angriff bieten eigentlich dazu Gelegenheit. Aber Befragungen oder ähnliches werden nicht einmal vorgeschlagen.

Gandalf höchstselbst taucht im Epilog kurz auf, aber leider auf eine Weise, wie gerade er es nicht sollte: Beliebig und uninspiriert.

In Sleeping Dragons Lie sendet König Dáin die Gefährten und andere Abenteurer mit keinem geringeren Auftrag aus, als einen Drachen zu erschlagen. Das Ganze soll allerdings möglichst unauffällig vonstattengehen, denn der König vermutet überall Spione des Drachen. Es ist eine beschwerliche Reise, auf der die Gefährten nicht nur gegen Orks und korrumpierte Konkurrenten kämpfen müssen, sondern vor allem die Landschaft selbst zum Feind haben. Wenn das alles überstanden ist, gilt es immer noch, einen leibhaftigen Drachen zu erschlagen!

Sleeping Dragons Lie Dieses Szenario kann genutzt werden, um an das Abenteuer The Watch on the Heath in Tales of the Wilderlands anzuschließen, indem man den Drachen Raenar wieder auftauchen lässt. Das Szenario nutzt eine abgewandelte Variante der Regeln für das Eye of Mordor aus dem Quellenband Rivendell. Ich bin persönlich kein Freund dieser Regel, aber hier ist das ganze zumindest halbwegs ins Szenario eingebunden. Denn letztlich wird darüber bestimmt, wie mächtig der Drache ist, wenn die Helden ihm gegenübertreten. Leider ist der Hintergrund dieses Mächtiger-werdens nicht ganz ersichtlich. Die Reise zum Ziel ist wirklich strapaziös für die Gefährten. Schöner wäre es allerdings gewesen, hätte es mehr gut ausgearbeitete Hindernisse gegeben, statt vieler Hazards. Die werden nämlich in der Regel mit ein oder zwei Würfen aufgelöst. Der Drache selbst ist dann wahrscheinlich ein brutaler Gegner!

Schwach hingegen sind die konkurrierenden Drachenjäger, die ich allesamt nicht überzeugend eingebunden finde, obwohl sie Potenzial hätten. Entweder fallen sie durch merkwürdige Motivationen oder seltsames Verhalten auf. Auch fällt auf, dass das Szenario eigentlich gar nicht in die Hintergrundhandlung des Bandes eingebunden ist.

Dark Waters Dark Waters beginnt mit dem Verschwinden des Schmieds Orsmid, der an einer prestigeträchtigen Statue König Bards in Laketown gearbeitet hat. Nachforschungen auf Bitten seiner Schülerin enthüllen schon bald eine alte Feindschaft, die sich um einen kostbaren schwarzen Edelstein dreht. Letztlich führt die Untersuchung die Gefährten über Umwege unter die Plattformen von Lake-town, wo Orsmid von einer Gruppe krimineller Waldelben gefangen gehalten wird, und zusätzlich eine schreckliche Bestie lauert.

Wenn der letzte Satz irritiert, ist das zu Recht. Was eine spannende Geschichte um die Schuld aus vergangenen Zeiten und zerbrochene Freundschaften zu sein scheint, wird gegen Ende mit einer zweiten Thematik verknüpft (kriminelle Waldelben, die Mud-men), die nicht nur mehr als gekünstelt und fehl am Platz wirkt, sondern auch mit dem Rest nichts zu tun hat. Dabei ist der vorangegangene Investigativteil schön gestaltet und hat viele Hinweise. Aber der Twist gibt dann leider nichts her, die alte Feindschaft zwischen Orsmid und dem Händler Odvarr, die eine Vergangenheit als Diebe teilen, wird kaum aufgegriffen, und das Monster, das Guttermaw, ist nur um seiner selbst willen eingefügt.

Mit der Prämisse des Bandes hat auch dieses Szenario wieder nichts zu tun.

Shadows in the North Ein weiteres Mal ist es Balin, der die Gefährten in Shadows in the North um Hilfe bittet. Sie sollen eine Orkarmee auskundschaften, die sich nicht allzu weit weg sammelt. Es stellt sich jedoch heraus, dass dies nur eine Täuschung und Falle des Nazgûls ist, der den Arkenstone stehlen will. Bei ihrer Rückkehr nach Dale werden nicht nur die Gefährten, sondern auch Balin festgenommen. Der verräterische Lord Hakon hat einen Prozess angeleiert, um die lästigen Gefährten endgültig aus dem Verkehr zu ziehen. Ob sie dem durch Wortgewandtheit oder Flucht entgehen, ihr Weg wird sie zum Erebor führen. Dort müssen sie durch eine waghalsige Flucht durch den Einsamen Berg den Arkenstone retten, denn die Ringgeister selbst sind gekommen, um ihn sich zu holen.

Hier sollen alle Fäden der bisherigen Abenteuer zusammenführen… nur: Was sollen das für Fäden sein? Die Pläne des Feindes waren in den vorherigen Abenteuern nicht besonders beeindruckend, und selbst die wurden ja wahrscheinlich von den Gefährten vereitelt. Daher ist die angespannte Stimmung, von der im Abenteuer gesprochen wird, nicht so recht glaubhaft. Ebenfalls nicht verständlich ist, warum die Nazgûl den Arkenstone nicht von Anfang an versucht haben zu stehlen. Probleme in den Erebor einzudringen scheinen sie keine zu haben! Störend ist auch die plumpe Enthüllung dieses Plans durch einen Gegner, der einfach die Klappe nicht halten kann. Leider ist auch der Prozess insofern eher uninteressant, da keine Möglichkeit vorgesehen ist, wirklich etwas zu bewirken (z.B. Lord Hakon zu enttarnen). Selbst im besten Fall führt einen das Szenario letztlich an die gleiche Stelle. Dafür ist die Flucht durch den Erebor definitiv die beste Szene im ganzen Band, spannend und abwechslungsreich gestaltet. Nett ist auch, dass sich zumindest bemüht wurde, möglichst viele interessante NSC aus den vorangegangenen Abenteuern einzubauen.

Gandalf taucht in diesem Szenario auf, was tatsächlich auch passend wirkt. Unschön ist nur eine Hilfe nach der Art deus ex machina. König Bard taucht hier erstmals in persona auf, verhält sich aber erst desinteressiert, nur um gegen Ende doch etwas zu machen. Seine Passivität wurde den ganzen Band damit gerechtfertigt, dass die Abenteuer kurz nach dem Tod seiner geliebten Königin in The Darkening of Mirkwood spielen. Das hätte man aber bis zum Ende durchhalten sollen.

Wie bei Niping erfährt man übrigens nicht Lord Hakons endgültiges Schicksal, sondern wird auf später vertröstet.

Der Anhang Im Anhang finden sich die Werte und Regeln für die Verwendung der Ringgeister. Das ist gut, da man so nicht The Darkening of Mirkwood als Referenzwerk braucht.

Erscheinungsbild Auch diese Publikation für The One Ring hält den hohen Standard an die Optik aufrecht. Gute Illustrationen unterstreichen die beschriebenen Situationen. Vor allem gibt es aber wieder tolle Portraits von NSC, die glaubwürdige Menschen und Zwerge darstellen.

Text ist wie üblich zweispaltig und lässt sich gut lesen. Textwüsten gibt es keine, da Überschriften, Textkästen und Illustrationen immer wieder für Auflockerung sorgen. Im PDF laden die Seiten zügig, wenn man das Zoom nicht zu groß einstellt.

Bonus/Downloadcontent

Die Karten, leider ohne Beschriftung der Schauplätze. In der PDF-Version sind die Karten, die sich normalerweise im Einband befinden, gesondert als PDF beigefügt. Leider wurde versäumt, auch Orte aus den Abenteuern einzutragen.

Fazit Leider fällt der Gesamteindruck zu The Laughter of Dragons schlecht aus. Zunächst verfehlt der Band es, das zu erzählen, was er versprochen hat. Von subtilen Plänen des Feindes bekommt man nicht viel mit. Das, was er letztlich versucht, ist entweder undurchdacht oder eher Holzhammermethode. Löbliche Ausnahme ist nur To Dungeons Deep. Zwei Abenteuer haben gleich gar nichts mit der Grundhandlung zu tun.

Noch schwerer fällt allerdings ins Gewicht, dass die Abenteuer insgesamt nicht besonders gut sind. Nur zwei, wieder To Dungeons Deep und Sleeping Dragons Lie, würde ich als solide bezeichnen, der Rest ist mäßig oder schlechter. Aber keines hat beim Lesen wirklich Lust gemacht, es zu spielen!

Woran aber liegt das? Zum einen daran, dass es keine starken NSC gibt. Viele sind zwar nett gemacht, aber gerade unter den Gegnern ist keiner, der in Erinnerung bleiben wird. Wie auch, wenn man nie erfährt, dass sie hinter etwas stecken?

Die Handlungen der Szenarios sind oft nicht gut konstruiert, haben merkwürdige Wendungen oder wirken uninspiriert. Handwerkliche Fehler sind auch öfters zu finden.

Insgesamt ist von diesem Band abzuraten, gerade für seinen hohen Preis. Schade, dass hier so viel Potenzial für eine Kurzkampagne vor dem spannenden Setting Erebor und Dale vergeben wurde.



Rating:
[3 of 5 Stars!]
The One Ring - Laughter of Dragons
Publisher: Cubicle 7 Entertainment Ltd.
by Marcus M. [Featured Reviewer]
Date Added: 04/02/2019 07:47:46

Then Smaug really did laugh… “Revenge!” he snorted, and the light of his eyes lit the hall from floor to ceiling like scarlet lightning. “Revenge! The King under the Mountain is dead and where are his kin that dare seek revenge? Girion Lord of Dale is dead… where are his sons’ sons that dare approach me?”

The Laughter of Dragons is a new book of adventures from Cubicle 7 for The One Ring RPG. In the same vein as Ruins of the North, Tales from the Wilderland, and Oaths of the Riddermark, The Laughter of Dragons is a collection of adventures, in this case focused on the region around Erebor and Dale. These adventures allow the players to stick around near the Lonely Mountain. The book recommends picking up Erebor – The Lonely Mountain supplement to get more information about the area, but it’s not essential; It really just depends on how much you want to improvise and add more content as a Loremaster. The adventures can be played together, or used as you pass through the region. Smaug’s death has brought calm and peace to the region, as it now bustles with business and intrigue, the perfect place for a little adventure.

Sauron, despite having been driven from Dol Gulder, still seeks to gain a foothold in the area, and has sent a Nazgül to stir up trouble. This Nazgül is known by the Elves as Morlach, the Black Flame, but is known in the area as the Sorcerer of Forod, which is how the players will first encounter rumors of him. He sits behind the plots of each of the adventures in the book. Let’s dive in.

The Silver Needle begins outside the gates of Dale, as the players are introduced to a few different NPCs and rumors of a group of bandits led by a mysterious figure known as Longo. When the enchanted needle of Dale’s most talented seamstress is stolen, the players must piece together clues and try not to get decieved by the words of not-so-suspicious folks in the city. I really don’t want to spoil the surprise the players will encounter in this adventure, so I don’t want to go into too many details. I was wary of this adventure based on the idea of a stolen sewing needle, but it actually all make sense, and feels like a genuinely human story, with sorrow, suffering, and the slow discovery that there are larger forces at work in Dale. There are some great elements of play here including travel, ambushes, investigation, and combat. You could definitely kick off a whole campaign with this adventure, but I feel like to run it really effectively, you should probably break down certain scenes into bullet points in order to remember everything going on here, particularly certain key plot points.

Of Hammers and Anvils also takes place in Dale, but moves the story toward Erebor, so after the more mundane natural elements of The Silver Needle, you begin to discover the wonder of ancient Dwarven halls. Also, you get to interact with Balin, companion to Frodo and Thorin, which is pretty exciting. This adventure is full of corrupt dwarves and men who have been utrned bitter by the forces of the Shadow. They find Balin, fallen over a ravine after being attacked by bandits. They eventually learn he believes there is some sort of plot against him, and fakes his own death to go into hiding. He needs the heroes’ help to unravel the plot. The heroes will eventually journey to Erebor, where they’ll have to stop the sabotaging of the dwarven forges.

In To Dungeons Deep, the company will travel to the Grey Mountains. Meeting Dwalin, they are sent to find a scholar who has been abducted. Orcs and brigands abound, and they eventually find a forgotten mausoleum filled with ancient treasure. Both Darves and Bardings lay claim to the treasure, driven to disagreement by forces behind the scenes. In the end, they’ll get to meet Gandalf, as he begins to suspect there are larger forces at play in Dale.

Sleeping Dragons Lie has the heroes go on a dragon hunt as smoke rises from a distant watchtower. “Dragon-smoke one day brings Dragon-fire the next,” they say. King Dain Ironfoot places a bounty on its head. The heroes will need to venture through the new desolation, fight through the dragon’s orcish guards before facing off against it. This is the same dragon from Tales from the Wilderland, unless the heroes played that adventure and defeated it, meaning that if they played and merely drove it away, they’ll have a history with the beast. This adventure uses the Eye of Mordor rules found in Rivendell, but modified so that the Eye is instead the Dragon’s Eye, measuring how aware the dragon is of your group’s presence. It’s a pretty cool mechanic.

In Dark Waters, the company finds itself in Laketown, and involves a bit of detective-work. Searching for the sculptor of the new statue in the village, the players will venture all over Laketown during a fierce seasonal thunderstorm. This storm acts as a character throughout the adventure, giving weight and atmosphere throughout. The players will have to piece together what happened the night the sculptor disappeared. It takes you all over Laketown, including the Elven quarter of the city. There’s a fantastic and nasty eel-like serpent the players will have to deal with at the end.

Summoned by Balin, the company is sent to the Netherwood in Shadows in the North. within the Netherwood they will find an ancient and massive but lame warg called The Devourer. His whole scene is built like a horror show as the heroes discover the amputated wings of giant bats, and discover they’re walking on a pile of skulls before they even face the albino beast. Is is here that the company will finally discover that a Nazgül is behind the plot, and that its final goal is to claim the Arkenstone. Returning to Dale, the heroes will be framed for crimes they did not commit (with charges assembled from all the previous adventures), be forced to escape (or be exiled from Dale), and eventually find their way into Erebor, where they will face off against the Sorcerer of Forod, the mastermind behind all their plots, only to realize this is not one Nazgül, but many. The Arkenstone must be kept safe, so they must flee deep within the heart of the mountain. There, the Nazgül may be driven off.

One thing I love about all these adventures is that each one introduces or reinforces a mini-game within the system, or uses the rules in new and interesting ways.

Of course, the art is as gorgeous as always. There are maps in many of the adventures which are clearly laid out and should be easy to describe without necessarily needing to draw them out.

This is a fantastic set of adventures. I highly recommend them to any Loremaster looking to add more adventures to their catalog, or as great inspiration for their own adventures. I’m kicking off my own One Ring campaign in the Fall, and I think will be my starting point for the campaign.

Cubicle 7 sent a copy of The Laughter of Dragons for Dice Monkey to review.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
The One Ring - Laughter of Dragons
Publisher: Cubicle 7 Entertainment Ltd.
by Megan R. [Featured Reviewer]
Date Added: 12/13/2018 10:05:42

If you are after six interlinked adventures set in the Lonely Mountain area which concern the Dwarves of Erebor and the Men of Dale, this is the book you want (you might alsp want the Erebor supplement, but it isn't necessary). The adventures can stand alone or you may prefer to make them a plot arc within your campaign, starting in the year 2956. With Smaug dead, there's a new air of hope in the region and this doesn't suit Sauron one little bit, especially with that meddling wizard Gandalf interfering... so he has hatched another plot. These adventures are all about thwarting various aspects of his latest scheme.

We learn of some of the key players behind these schemes and a bit more about the overarching plot... but if you want to run the adventures as stand alone ones, that's perfectly possible too. The party may never see the full picture, but they'll certainly have an influence on affairs nevertheless. There are suggestions of how to weave the adventures into your campaign, particularly if you intend to run all of them... and then we're off!

It all begins with The Silver Needle, where the party gets a chance to thwart some bandits who want to steal a wondrous artefact that's in Dale. But what are those orcs up to? Investigation proves it's a bit more than a simple heist... but it all begins with a traffic accident that throws chance travellers together as they wait for the obstruction to be cleared. Various individuals are introduced to give colour to the scene, and there are suggested topics for conversation that make the scene come to life, and may provide useful information as well. In due course, the party can attempt to seek out a bandit leader called Longo who has been plaguing the area, if they don't decide to do so themselves, someone will ask or even hire them to do so. A journey over inhospitable ground and even a swamp ensues... and so does a good scrap, during which they'll find out who Longo actually is. Back in Dale, things are coming to a head as his heist is concluded successfully and it's up to the party to do something about it!

Next comes Of Hammer and Anvils, where Bain himself needs a hand. It all begins in Dale and indeed most of the action is there although it eventually leads to Erebor. Poor Balin is attacked and the party gets the chance to save him. It appears that there's a concerted effort on his life, because he is attacked again, successfully. There's a conspiracy in progress, and the party can investigate... but every decision has consequences.

In Dungeons Deep throws the party into a potential quarrel between Erebor and Dale. It's all down to some long-lost treasure that's come to light, but it all begins with a missing scholar, who the party are asked to find. This adventure is a good one for making contacts with significant individuals, but there is plenty of combat as well, never fear, even though the final resolution takes place in a formal council meeting in which the party will be expected to participate. Then, in Sleeping Dragons Lie, the party ends up dealing with one that most definitely isn't asleep, but is annoyed and about to wreak destruction on Erebor. The party is commissioned to slay him before he can cause much trouble, however they have rivals in their quest... and there's other odd stuff going on as well. Watch out for the moving stones! There's an excellent climatic battle scene to round this adventure off.

Next, Dark Waters sees the party in Lake-town preparing to enjoy the festival of Dragontide. But the sculptor of a statue of Bard that is to be unveiled has gone missing, and his apprentice asks the party for their help in locating him. There's a lot of investigation, as one might imagine, but the party will findthemselves fighting for their lives as well. Layers upon layers mean that several people will have to answer for their actions - if they survive long enough.

Finally matters come to a head in Shadows in the North. Balin is warning of trouble, but is himself under the influence of malign forces. Danger is everywhere and the party needs to prioritise their response. By the end many personalities (who the party will have met if they played all the adventures) will have revealed their true colours and, hopefully, be brought to an accounting. The hand behind all the plots is revealed and the party has a chance to put paid to the entire plot. This is quite an edge-of-the-seat adventure, everyhting piling up at once and needing to be dealt with.

This is an excellent plot arc, exciting and meaningful and would make a good centre to a campaign, or a fascinating thread running through a campaign, as you see fit. Save the world from Sauron. Again.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
The One Ring - Laughter of Dragons
Publisher: Cubicle 7 Entertainment Ltd.
by Andrew A. [Verified Purchaser]
Date Added: 12/02/2018 01:35:40

Its good, but I am left feeling a little bit disappointed by it. Several interesting NPC's from earlier work were brought back for this, and in two cases the new presentation openly conflicts with the the more nuanced and interesting intial one, and makes the NPC's one dimensional and boring. (Don't want to say more, for fear of spoiling things).

Its just not up to the level of Heart of the Wild or Darkening of Mirkwood.



Rating:
[3 of 5 Stars!]
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