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DSA5 - Verräter & Geächtete (PDF) als Download kaufen €12,99
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DSA5 - Verräter & Geächtete (PDF) als Download kaufen
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DSA5 - Verräter & Geächtete (PDF) als Download kaufen
Publisher: Ulisses Spiele
by Chris v. F. [Verified Purchaser]
Date Added: 10/30/2018 06:01:47

Eine ausführliche Review gibt es auf meinem Kanal, sicherlich einen Blick wert bevor ihr kauft =)

https://www.youtube.com/watch?v=SgXh-xc1AJA&list=PLJdf5CrImXUn_tZ4u9vjEyb15yzZTFKNG&index=4



Rating:
[4 of 5 Stars!]
DSA5 - Verräter & Geächtete (PDF) als Download kaufen
Publisher: Ulisses Spiele
by Roger L. [Verified Purchaser]
Date Added: 12/05/2017 14:44:42

http://www.teilzeithelden.de

Drei Geschichten, die an drei verschiedene Orte in Aventurien führen: Die Mark Greifenfurt, Rashdul und Havena können in diesem Sammelband besucht werden, der drei Abenteuer beinhaltet, die als kleine Szenarien begannen und nun überarbeitet wurden. Ob das gelungen ist? Finden wir es heraus!

In diesem Sammelband befinden sich drei Abenteuer. Adel, Recht und Edelmut von Nicolai Hoch führt in die Markgrafschaft Greifenfurt und die Helden direkt in einen Streit zwischen Rittern und Raubrittern. Diebische Träumerei von Marie Mönkemeyer spielt in der tulamidischen Stadt Rashdul und lässt die Helden an eine Diebesbande geraten. Himmelsfeuer von Alex Spohr findet schließlich im Umfeld des Sternenfalls statt und dreht sich um einen wertvollen Brocken Sternenmetall, der in der Nähe der albernischen Hauptstadt Havena niedergeht. Der ersten beiden Abenteuer waren vor einigen Jahren für den Test des DSA 5-Beta-Regelwerks gedacht. Himmelsfeuer war ein Botenszenario, das kurz vor Veröffentlichung der finalen Regelversion im Aventurischen Boten Nr. 171 erschien. Alle drei wurden nun überarbeitet und in Form eines knapp 100 Seiten dicken Hardcovers herausgebracht. Wenn man die Entstehungsgeschichte bedenkt, sollte es sich also um simple und einsteigerfreundliche Szenarien handeln. Um jedem davon gerecht zu werden, werde ich sie einzeln beschreiben.

Adel, Recht und Edelmut

Den Anfang macht das Abenteuer in der Markgrafschaft Greifenfurt. Standesgemäß beginnt es in einer Taverne und mit einer holden Maid in Nöten. Bei ihr handelt es sich jedoch nicht um eine hilflose junge Dame, sondern um eine gestandene Ritterin, die ein Problem mit einigen Räubern zu haben scheint. Sie bittet die Helden um Hilfe, um den Spieß umzudrehen und die Strolche zu jagen, woraus sich zunächst ein turbulentes Szenario in der Wildnis entwickelt. So weit, so spoilerfrei.

[spoiler]

Die Ritterin, die um Beistand bittet, hat es selber faustdick hinter den Ohren. Sie macht ihren Stiefvater für den Tod ihrer Mutter verantwortlich. Deshalb wollte sie eine Räuberbande anheuern, um den ungeliebten Alten, der nun auf dem Hof ihrer Eltern residiert, aus dem Weg zu räumen. Dummerweise ist es keine gewöhnliche Bande, an die sie sich gewendet hat. Der Anführer ist ein erfahrener Ritter, den die Not zum Räuber gemacht hat. Er besitzt noch einen Funken Ehre und lehnt nicht nur den Auftrag ab, sondern kündigt auch an, die junge Ritterin bei ihrem Stiefvater zu verpetzen. Davon ist die Dame natürlich gar nicht angetan, flieht aus dem Versteck, wird von zwei Räubern verfolgt, trifft schließlich auf die Helden in der Taverne und lässt diese glauben, die beiden seien brutale Halsabschneider, die sie überfallen haben.

Wegen des Eingreifens der Helden, entscheiden sich die beiden Räuber, die Verfolgung angesichts des neuen Kräfteverhältnisses aufzugeben und zu ihrem Lager zurück zu fliehen. Die Jäger werden also zu Gejagten und die Helden können bei der Verfolgung ausgiebig ihre Naturtalente testen. Diese Suche stellt dann auch schon den Kern des Szenarios dar. Der Showdown mit dem Raubritter ist sehr offen gehalten und entwickelt sich abhängig davon, was die Helden über die wahre Motivation der Ritterin erfahren und wie sie mit diesen Neuigkeiten umgehen. Die Rahmenhandlung um den Stiefvater der Ritterin, der tatsächlich nichts mit dem Tod seiner Frau zu tun hat, wird dann in einigen kurzen Absätzen aufgelöst.

[/spoiler]

Das Szenario krankt etwas daran, dass es zwar eine interessante Rahmenhandlung bietet, diese aber aufgrund des Fokus auf einen kleinen Ausschnitt dieser Geschichte etwas sperrig und gezwungen wirkt. Die Verfolgungsjagd durch die Wildnis, um die sich das Szenario im Wesentlichen dreht, hätte auch mit einer anderen Ausgangslage – die dann meinetwegen auch etwas simpler und klischeehafter hätte sein dürfen – stattfinden können. Ein erfahrener Spielleiter kann aber freilich noch etwas Arbeit reinstecken und ein größeres Abenteuer aus dem Material basteln. Einsteigerfreundlich ist das Szenario dann aber nur noch für die Spieler.

Ansonsten ist das Szenario solide Kost und bietet sich als kleineres Intermezzo zwischen zwei größeren Abenteuern an. Zudem finden sich ein paar stimmige Beschreibungen zur Region Greifenfurt. 

Diebische Träume

Hierbei handelt es sich um ein modularisch aufgebautes Detektivabenteuer in der tulamidischen Stadt Rashdul. Da Marie Mönkemeyer, die wesentlich am Abenteuer mitgearbeitet hat und als Autorin aufgeführt wird, Teil unserer Redaktion ist, möchten wir auf eine detaillierte und wertende Einzelbesprechung verzichten.

Himmelsfeuer

Dieses Szenario, das in Havena und Umgebung spielt, widmet sich der Jagd nach einem vom Himmel gefallenen Stern. Der riesige Gwen-Petryl-Brocken, der aus sich heraus leuchtet, verfehlt die albernische Hafenstadt zwar knapp, lässt aber trotzdem die Erde beben und beschädigt einige hohe Gebäude in seiner Flugbahn. Nachdem der erste Schrecken verdaut ist, beginnt noch in der Nacht die Jagd nach dem wertvollen Stein im sumpfigen Umland der Stadt. Während die meisten Schatzsucher nur an die Dukaten denken, die der leuchtende Klotz wert ist, werden die Helden vom Efferd-Tempel angeworben. Die Geweihten des Meeresgottes sehen in dem gefallenen Stern ein Geschenk ihres Herrn und möchten ihn gerne in ihrem Tempel haben.

[spoiler]

Dummerweise ist die Efferd-Geweihte, welche die Helden anwirbt, in Wahrheit eine Geweihte des Namenlosen, die den Stein für ihren gefesselten Herrn erbeuten möchte. Eigentlich ein netter Twist, den man in so einem überschaubaren Abenteuer nicht unbedingt erwartet. Doch da die Betrügerin über eine nicht näher definierte Anzahl von Lakaien verfügt, fragt man sich doch, warum sie überhaupt die Helden benötigt, um den Stein zu finden und zu bergen.

[/spoiler]

Himmelsfeuer ist ein nettes Szenario für einen Spielabend und bietet sich als spannendes Echtzeitabenteuer an, da es mit wenigen Kämpfen auskommt. Durch die dichte Beschreibung und den übersichtlichen Plot ist es zudem sehr einsteigerfreundlich. Obendrauf gibt es noch eine kurze aber stimmige Beschreibung Havenas, Informationen zu Gwen-Petryl-Steinen und einen kurzen Artikel aus dem Aventurischen Boten über das Szenario, den man den Spielern zum Ausklang präsentieren kann.

Erscheinungsbild

In diesem Punkt bleibt sich DSA 5 treu: Die Illustrationen sind gut bis sehr gut, ebenso wie die Abenteuer übersichtlich gestaltet sind. Zwar gibt es immer noch viele eingeschobene Infokästen, aber diese fügen sich inzwischen besser ins Gesamtbild ein, als in früheren Veröffentlichungen der fünften Regeledition. Gut sind auch die im Band enthaltenen Karten, vor allem die Stadtpläne von Havena und Rashdul. Einzig das Deckblatt sticht negativ hervor, allerdings wegen der Belanglosigkeit des Motivs, nicht wegen künstlerischer Mängel.

Fazit

Insgesamt hinterlässt der Band einen zwiespältigen Eindruck. Gerade den ersten beiden Abenteuern merkt man an, dass sie ursprünglich nur kurze Szenarien waren, um bestimmte Regeln zu testen. Beide bieten ein großes Maß an Handlungsfreiheit und potenziell viele mögliche Wege zum Ziel. Dadurch steigt unter anderem die Wiederspielbarkeit enorm. Dies passt allerdings eher zu einer Situation, in der Regeln und Abläufe getestet werden sollen – nicht zu einer normalen Gruppe, die ein Abenteuer nur einmal spielt und dann zum nächsten übergeht. Beim dritten Abenteuer ist das anders, denn es ist ein sehr lineares Abenteuer mit wenig Freiraum, dass aber ebenfalls nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Deswegen wiegt der Preis ein wenig schwer auf diesem Fazit. Der ist nämlich ziemlich hoch für drei Szenarien, die trotz aller Handlungsfreiheit nur wenig Tiefgang bieten und schnell durchgespielt sind. Immerhin, die stimmigen Hintergrundbeschreibungen erhöhen den Mehrwert dieser Anthologie. Dennoch muss ich für dieses etwas schiefe Preis-Leistungs-Verhältnis einen Punkt von der Bewertung des Bandes abziehen, der ansonsten solide Abenteuerkost für zwischendurch bietet.



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