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CTHULHU: S. Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen
Verlag: Pegasus Press
von Björn L. [Verifizierter Käufer]
Hinzugefügt am: 08/04/2018 11:41:36

Die folgende Rezension ist ursprünglich in Mephisto 66 (November/Dezember 2017) für die Hardcover-Printausgabe erschienen.

S. Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen

Auf den ersten Blick handelt es sich bei S. Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen um ein klassisches Monsterhandbuch. Vergleicht man es jedoch mit dem Malleus Monstrorum der vorherigen Edition von Cthulhu, hat man den Eindruck, hier nur die extrem gekürzte Fassung zu bekommen – das Bestimmungsbuch ist viel dünner. Dieser erste Eindruck trügt allerdings, denn bei S. Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen handelt es sich um eine In-Game-Spielressource, die sich eher an Spieler (oder Sammler) als an Spielleiter richtet. Das gesamte Buch ist aus der Perspektive der Charaktere geschrieben. Spielwerte oder andere Hinweise auf das Regelsystem fehlen völlig. So werden die verschiedenen (in einigen Fällen definitiv unaussprechlichen) Kreaturen jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt. In der Regel gibt es eine Seite Text und eine Seite mit großformatigen Illustrationen.

Das Buch macht eine umfassende Tour durch die Wesen des Cthulhu-Mythos und durch die Wesen der Traumlande. So findet man hier die Großen Alten, diverse außerirdische Kreaturen und die Schrecken der Traumlande vereint. Die Beschreibungstexte geben ein klares Bild, wie die Kreaturen aussehen (was in vielen Fällen nicht ganz einfach zu beschreiben ist) und erläutern ihr Vorkommen, ihre Verbreitung und ihre Lebensweise. Ein wichtiger Aspekt des Buchs sind die Unterscheidungskriterien, anhand derer eine Kreatur im Gegensatz zu anderen eindeutig identifiziert werden kann.

Damit ist das Bestimmungsbuch genau das, was der Titel besagt. Das Ganze ist so geschrieben, als hätten ein paar (nicht ganz geistig gesunde) Wissenschaftler entschieden, Sichtungen von Mythos Kreaturen zu sammeln, zu katalogisieren und zu beschreiben. So befinden sich in dem Buch auch Anspielungen auf wissenschaftliche Thesen verschiedener Forscher oder Hinweise auf Expeditionen, die die Natur der unaussprechlichen Kreaturen ausloten wollten. Die Illustrationen sind sehr beeindruckend und stellen diese Monstren in all ihrer Scheußlichkeit dar.

S. Petersens Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen ist ein sehr spezielles Buch. Die Idee, es komplett aus der Charakterperspektive anzulegen und so die verschiedenen Mythos-Kreaturen vorzustellen, ist durchaus gelungen. Gerade für Fans und Sammler ist es mit der Aufmachung nahezu perfekt. Der direkte Spielwert für das Rollenspiel ist natürlich begrenzt, da Spielwerte fehlen. Selbst als Ressource für Spielercharaktere ist dieser Quellenband fraglich, da Cthulhu ja davon lebt, dass die Spieler nicht sofort wissen, womit sie es zu tun haben (bzw. was sie gerade auffrisst). (Björn Lippold=



Wertung:
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